Werner Schneyder_NeuesBuch

Werner Schneyder

anlässlich seines 75. Geburtstags
Ich bin konservativ
22.01.2012 Wien, Burgtheater

Neues Programm:
Das ultimative Solo
ab April

WERNER SCHNEYDER „Ich bin konservativ“
begleitet am Flügel von Christoph Pauli / Jo Barnikel

Eigentlich wollte der mehrfach preisgekrönte politische Kabarettist Werner Schneyder 1996 für immer von der Kabarettbühne abtreten.
12 Jahre danach bewog ihn ein Engagement bei den Ruhrfestspielen zu einem Come back. Aus seinen besten Szenen, Chansons und aktualisierten Soli entstand das von Publikum und Presse gleichermaßen enthusiastisch aufgenommene Programm „Ich bin konservativ“. In Österreich wollte er es 2009 nur einmal am Burgtheater zeigen. Der Abend musste wiederholt werden. Nun spielt Werner Schneyder das Programm anläßlich seines 75. Geburtstags nochmals im Burgtheater.

WERNER SCHNEYDER „Das ultimative Solo“

Zur Zeit inszeniert Werner Schneyder gerade am Salzburger Landestheater „Das weite Land“ Premiere 25.02.2012, dann startet er sein neues Soloprogramm „Das ultimative Solo“
Die besten Soli des klassischen Politkabarettisten, ergänzt durch Satiren aus seinem Buch „Manchmal gehen mir meine Meinungen auf die Nervern. Aber ich habe keine anderen.“
Termine "Ich bin konservativ"
Jänner 2012
Datum Tag Beginn Ort Saal Vorverkauf
22.01. So 20:00 Wien Burgtheater 01 / 513 1 513 culturall
 
Termine "Das ultimative Solo"
April 2012
Datum Tag Beginn Ort Saal Vorverkauf
19.04. Do 19:30 Wimpassing, NÖ Kulturzentrum 050100 / 72764
21.04. Sa 20:00 Gutenbrunn, NÖ Bühnenwirtshaus Juster 02874 6253
22.04. So 19:30 Ybbs, NÖ Stadthalle YBBSIADE    01 / 96 0 96
Juni 2012
Datum Tag Beginn Ort Saal Vorverkauf
02.06. Do 20:00 Rekawinkel, NÖ Bühne im Gasthaus Mayer 0664 2740576
Oktober 2012
Datum Tag Beginn Ort Saal Vorverkauf
19.10. Fr 20:00 Klagenfurt, K audi max    01 / 96 0 96
Kritiken:

Schneyder in der Burg: Es ist ihm eben nicht wurscht
von Guido Tartarotti, Kurier 24.01.2012

Das Kabarett ist tot und andere Satireschmankerln
von Reinhold Reiterer, Kleine Zeitung 14.11.2009

Wahrheiten werden hier einmal zu Akrobaten
von Werner Rosenberger, Kurier 14.11.2009

Comeback der scharfen Satire
von Christoph Hirschmann, Österreich 13.11.2009

Pressestimmen aus Deutschland

Interviews:

"Ich bin tiefstes 20. Jahrhundert"
von Gert Korentschnig & Guido Tartarotti, Kurier 15.01.2012

Das Wort Verlust ist ein Betrug
von David Sieber, Die Südostschweiz 16.05.2010

"Werte? Da hat mir gegraust!!"
von Veronika Schmidt, Die Presse 05.05.2010

Die Nonne vor dem Pornokino
von Magdalena Rauscher-Weber, Kurier 02.11.09

Opas Kabarett als Avantgarde - Politische Satire neu zu entdecken
von Didi Rath, Mostviertel Magazin 28.10.2009

Rückkehr des Kabarentners
von Werner Rosenberger, Kurier 18.10.2009

Rauf
 
Biographien:
WERNER SCHNEYDER

Werner Schneyder ist der sonst eher in angelsächsischen Ländern beheimatete Typ des Allrounders. Er wurde 1937 in Graz geboren (Vater aus Wien, Mutter aus Karlsbad), wuchs in Klagenfurt „zwischen Fußballplatz und Stadttheater“ auf, studierte in Wien Publizistik und Kunstgeschichte. Daneben arbeitete er – wie schon zu Schulzeiten – als Journalist und Barsänger. Nach der Promotion schrieb er drei Jahre lang Werbetexte. Über Annahme eines Theaterstücks wurde er als Dramaturg an das Landestheater Salzburg engagiert. Nach einem nachfolgenden Jahr in Linz entschloss er sich zur freien Existenz als Autor. Er schrieb für den Hörfunk Features und Hörspiele, war auch deren Regisseur, schrieb Theaterkritiken und politische Tagesgedichte für Zeitungen.

Kabarett
1973 wurde ein Auftritt mit einer kabarettistischen Lesung in Salzburg für einen Schauspielerfreund zum Anlass, Schneyder den Star des im Jahr zuvor aufgelösten Ensembles der „Münchner Lach- und Schiessgesellschaft“, Dieter Hildebrandt, als Partner zu empfehlen. Eine zunächst unverbindliche Begegnung entwickelte sich nach erscheinen von Schneyder´s erstem Gedicht- und Aphorismenband zum Plan, ein Kabarettduo zu gründen. Dieses startete im April 1974 und wurde mit fünf Programmen in acht Jahren („Talk täglich“, „Lametta & Co.“, „Wie abgerissen“, „Keine Fragen mehr“, „Ende der Spielzeit“) legendär.
1982 trennte sich das Paar, um sich 1984 für ein kabarettgeschichtlich bedeutsames Gastspiel in der DDR („Zugabe Leipzig“) noch einmal zu formieren. Schneyder war davor schon zwei Mal mit Solo-Gastspielen in Leipzig gewesen. Er hatte vor dem letzten Duo-Programm ein „Solo mit Trio“ erprobt und ließ danach u.a. „Satz für Satz“, „Doppelt besetzt“, „Schon wieder nüchtern“, „Absage“ und „Abschiedsabend“ folgen. 1996 trat er von der Kabarettbühne ab. Zwölf Jahre danach wurde er mit dem Comeback-Programm „Ich bin konservativ“ „wortbrüchig“. Ab April 2012 gibt es „Das ultimative Solo“, eine Fassung für Kleinbühnen.
Alle Duo- und Soloprogramme wurden nach großen Tourneen durch Deutschland, Österreich und Schweiz von Fernsehsendern ausgestrahlt.
Daneben versuchte Schneyder auch immer wieder literarischkabarettistische Elemente in originelle Unterhaltungsformate („Salon“, „Stichwort“, „Meine Gäste und ich“) einzubringen.

Literatur
Der literarische Weg begann mit drei Taschenbüchern mit Politlyrik und Aphorismen. Daneben gab es auch einen humoristischen Roman „Die Unternehmungen des Herrn Hans“. Aus den drei Paperbacks entstand ein Auswahlband „Gelächter vor dem Aus“. Es folgten Satiren- und Erzählbände, ein literarische Porträt „Erich Kästner - ein brauchbarer Autor“, zwei Auswahlbände „Schreibzeit“ und „Zeitspiel“, der Bericht über eine Theaterarbeit „Meiningen oder die Liebe und das Theater“, der Gedichtband „Reimzeit“, der Essayband „Ansichten eines Solisten“, das Selbstporträt „Ich, Werner Schneyder – Meine zwölf Leben“, drei Jahre nach dem Tod seiner Frau Ilse „Krebs – Eine Nacherzählung“, „Die Socken des Kritikers“, ausgewählte Erzählungen,
„Manchmal gehen mir meine Meinungen auf die Nerven. Aber ich habe keine anderen.“, Satiren und 2012 der neue Erzählband „ Partner, Paare, Paarungen“.

Regie
Ende der 80er Jahre wurde Werner Schneyder vom Münchner „Staatstheater am Gärtnerplatz“ seine erste Theaterregie angeboten, die Operette „Im weißen Rössl“. Operetteninszenierungen in München, Graz, Wien, Klagenfurt, Bremen und Erfurt folgten. Daneben wurde er auch immer mehr Regisseur des Schauspiels. Er inszenierte z.B. am Wiener Theater in der Josefstadt seine Fassung von „Die letzten Tage der Menschheit“ von Karl Kraus, am Staatstheater Meiningen „Das weite Land“ von Arthur Schnitzler, in Wien, Villach und bei den Komödienspielen in Porcia Autoren wie Oscar Wilde, Georges Feydeau, Erich Kästner, Hugo von Hofmannsthal, Hermann Bahr, Felix Mitterer, Silke Hassler und zuletzt bei den Komödienspielen in Porcia „Der Gott des Gemetzels“ von Yasmina Reza.
Zur Zeit inszeniert er am Salzburger Landestheater „Das weite Land“ von Arthur Schnitzler. Premiere: 25.02.2012

Schauspiel
Als Bühnenschauspieler debütierte er – wiederum in Partnerschaft mit Dieter Hildebrandt – in Neil Simons „Sonny boys“ (Münchner Kammerspiele, Gastspiele in Berlin und Hamburg, Tourneen und TV-Aufzeichnung).
Danach schrieb er für sich die satirische Komödie „Galanacht“, die in zwei Inszenierungen (Berlin, Wien) 225 mal gespielt wurde. Er dramatisierte den Roman von Erika Pluhar „Verzeihen Sie, ist das hier schon die Endstation?“ und spielte auch deren Partner. Gastspiele u.a. am „Akademietheater“ und am „Volkstheater“ in Wien.Zuletzt spielte er bei den Kärntner Komödienspielen in Porcia abermals den Willy in „Sunny boys“, diesmal in eigener Regie.

Liedtexte
Werner Schneyder schrieb für sich und Kollegen und –innen aus der Showbranche (etwa Marianne Mendt) zahlreiche Chansons und Übersetzungen. Er übersetzte auch die Songtexte der Musicals „Funny girl“ und „Billy“.
Größte Beachtung fanden seine Jaques Brel – Nachdichtungen wie „Amsterdam“, „Joe“, „Das allerlewtzte letzte Glas.

Sport
Schneyder hatte noch in der Schulzeit als Sportjournalist begonnen, auch für die Sportart Boxen. Lange danach kam über das Kabarett ein Kontakt mit dem ZDF zustande, der zur Präsentation des „Aktuellen Sportstudios“ und später zur Jahresbilanzsendung „Das ausgefallene Sportstudio“ führte. Ab den Olympischen Spielen in Los Angeles kommentierte er zunächst Amateur- und später Berufsboxen im TV. Als langjähriger Kampfrichter im Amateurboxen brachte er dafür eine ungewohnte Kompetenz mit. Sein anhaltendes Interesse für Sport im allgemeinen beweist er nach wie vor durch gelegentliche Kolumnen in einem Fachblatt.

Werner Schneyder erhielt u.a. den „Deutschen Kabarettpreis“, den „Bayrischen Kabarettpreis“, den „Stern der Satire des Deutschen Kabarettarchivs“, den Salzburger Stier (Ehrenstier), das „Große Verdienstzeichen“, den „Goldenen Rathausmann“ sowie den „Nestroy-Ring“ der Stadt Wien.
Er lebt in zweiter Ehe mit der Osteopathin Regine Bulling-Schneyder in Wien und Kärnten/Millstättersee.
Sein Sohn Achim ist Journalist und Sachbuchautor.

CHRISTOPH PAULI

Christoph Pauli nimmt als Musiker eine Ausnahmestellung ein, da er wie kaum ein anderer sämtliche Stil- und Spielarten von der Klassik bis Rock beherrscht.
Sein pianistisches Rüstzeug erwarb sich Christoph Pauli in einem Klassikstudium mit Konzertexamen an der Münchner Musikhochschule.
Da ihn das reine Reproduzieren von Klassik nicht ausfüllte, führte ihn sein künstlerischer Weg von der E-Musik über Kabarett zu Jazz und Pop, wo er auch als Komponist und Arrangeur seine kreativen Entfaltungsmöglichkeiten fand.
 
JO BARNIKEL

absolvierte ein klassisches Musikstudium mit dem Hauptfach Klavier am Konservatorium in Nürnberg. Er war unter anderem musikalischer Begleiter von René Kollo und Siegfried Jerusalem. Es folgten Aufnahmen, Konzerte, Tourneen und TV-Shows u. a. mit Udo Jürgens, Ulla Meinecke, Angelika Milster, Peter Herbolzheimer, Konstantin Wecker, Barbara Thompson und John Hiseman.

Rauf

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 © Hans Rameder - Bei Namensnennung Abdruck honorarfrei
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