ÖSTERREICHISCHE KABARETTPREISE 2004
Am 20. April fand in den Räumlichkeiten von WIEN ENERGIE die Jurysitzung zu den Österreichischen Kabarettpreisen 2004 statt. Ca. 20 Juroren (Veranstalter, Jounalisten, Fachleute) wählten aus mehreren Vorschlägen folgende Preisträger aus:

Österreichischer Kabarettpreis "KARL" 2004 an LUKAS RESETARITS

Mit „Nachspielzeit“, seinem 21. Programm, hat Resetarits einen neuen Höhepunkt seines satirischen Schaffens erreicht. Er gilt als Wegbereiter des neuen Österreichischen Kabaretts und Doyen der politischen Realsatire. Mit der Leichtigkeit einer zwanglosen Plauderei, einer sehr subtilen Mischung aus Schmäh, Melancholie und Politik, bringt Resetarits, wie kaum einer, seinen kompromisslosen Kampf gegen Intoleranz und Abbau des Sozialstaates mit deklariertem sozialkritischem Engagement auf die Bühne. Vom Stilmittel des Nummernkabaretts der 70er Jahre entwickelte er sich, vor allem seit „Niemandsland“, zum subtilen, assoziativen Erzähler. Mit jedem Programm gibt er uns ein repräsentatives Stimmungsbild unseres Landes wieder, deckt Machtstrukturen auf und zwingt das Publikum sich zu positionieren. Die musikalischen Akzente setzt seit über 20 Jahren Robert Kastler.
Der Karl 2004 ist mit Euro 7.000,- dotiert und wird von WIEN ENERGIE zur Verfügung gestellt.
Die Preisverleihung findet im Rahmen des Österreichischen Kabarettfestivals am 20. September 2004, 20.00 Uhr, im Vindobona statt.

Preisträger Österreichischer Kabarettpreis Karl:

* Karl 1999: Bernhard Ludwig
* Karl 2000: Andrea Händler
* Karl 2001: Roland Düringer
* Karl 2002: Alf Poier
* Karl 2003: Thomas Maurer
* Karl 2004: Lukas Resetarits