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Leo Lukas: Aus dem Vollen
Das Jubiläumsprogramm

Wenn man sich mit viereinhalb Jahren selbst das Schreiben beigebracht und nie mehr damit aufgehört hat, kommt ganz schön was zusammen; beispielsweise über 1200 Lieder. Anlässlich seines 50. Geburtstags und 30jährigen Bühnenjubiläums stellt Leo Lukas einen Querschnitt durch sein reichhaltiges Schaffen zusammen, quasi ein „Best of“-Programm – und er kann er aus dem Vollen schöpfen wie kaum ein Zweiter. In diesem „Kaleodophon“ erfüllt er einerseits die am häufigsten geäußerten Publikumswünsche, unterzieht andererseits persönliche Lieblingsnummern einer Generalüberholung und präsentiert außerdem einige nagelneue Stücke.

 

»Böse ist das, bitterböse. Hochphilosophisch. Und ausgefuchst.« (Kurier)

Bereits mit Vierzehn textete und komponierte Leo Lukas seinen ersten Hit: „Es ist schön, solche Freunde zu haben“ singen heute noch Österreichs Jungscharkinder landauf, landab. Seit 1978 tritt der gebürtige Köflacher als Kabarettist auf, wobei er nicht nur die steirische Szene entscheidend mitgeprägt hat. Seine Songs trugen ihm von Kritikern Vergleiche mit Herman van Veen, Georg Kreisler, Tom Waits, Jonathan Richman, Bert Brecht bis hin zu Johnny Cash ein – was wohl für seine große musikalische Bandbreite spricht.

Obacht – angesichts der Materialfülle variiert Leo das Programm, bringt also nicht jeden Abend genau dieselben Nummern. Wann immer sich’s einrichten lässt, begleitet ihn mindestens einer von drei steirischen Landsmännern:

Klaus Finder (Cello und Keyboard), langjähriger Torhüter des österreichischen Handball-Nationalteams, spielte als Profi in Italien, um sich sein Sport- und Germanistikstudium zu finanzieren. In letzter Zeit agierte er hauptsächlich als Pianist; für Leo hat er jetzt auch seine „Krawall-Biskotte“ wieder auf Vordermann gebracht.

Reinhold Kogler (siebensaitige Baritongitarre und Ukulele) verstärkt nicht nur das Orchester des Grazer Opernhauses, sondern auch das „Trio Fürchtet Euch nicht“, „KOA“ sowie „Die Blauen Engel“ u.v.a.

Christoph „Jericho“ Wundrak (Euphonium und Kornett), ein weit über Österreich hinaus gefragter Instrumentalist, Komponist und Arrangeur, hat mit seinem Bläsertrio „Smart Metal Hornets“ u.a. am Jazzfest Wien reüssiert.

Obacht: Angesichts der Materialfülle variiert Leo das Programm, bringt also nicht jeden Abend genau dieselben Nummern. Wann immer sich das einrichten lässt, wird er von einem weststeirischen Landsmann musikalisch verstärkt: Klaus Finder, langjähriger Torhüter des österreichischen Handball-Nationalteams, spielte als Profi in Italien, um sich sein Sport- und Germanistikstudium zu finanzieren. Nach erfolgreicher Beendigung dessen switchte er mit Cello-Sack und Piano-Pack auf die Musikuni Graz, um den tonalen Musen zu frönen. In letzter Zeit agierte er hauptsächlich als Pianist; für Leo hat er jetzt auch seine „Krawall-Biskotte“ wieder auf Vordermann gebracht.

Kritiken :

Kein falscher Fünfziger
von Michaela Mottinger, Kurier 14.02.2009

Wenn der Kasperl Amok läuft
von vers, Die Presse 14.02.2009

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